Die E-Medikation holpert noch

Quelle: Ärztemagazin vom 30.06.2016
Von: Mag. Michael Krassnitzer, MAS

Die E-Medikation offenbart im Probebetrieb einige Softwareprobleme, berichten Ärztekammer und User aus dem Bezirk Deutschlandsberg.

ELGA1Die Elektronische Gesundheitsakte ELGA rollt unaufhaltsam an. In den Wiener und in den steirischen Krankenhäusern ist sie bereits Realität, als nächstes sollen im Juli auch die Spitäler Kärntens Arzt- und Pflege-Entlassungsbriefe sowie Labor- und Radiologie-Befunde in das ELGA-System einspeisen. Für die niedergelassenen Ärzte ist es vor kurzem in der Steiermark ernst geworden: Im Bezirk Deutschlandsberg hat Ende Mai der Probebetrieb zur E-Medikation begonnen.

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Eine Krankenkasse für alle

Quelle: Ärzte Woche vom 16.62016

Eine radikale Zusammenlegung der Sozialversicherungsträger steht – wieder einmal – auf der politischen Agenda. Und dieses Mal könnte es tatsächlich etwas werden, denn fast alle sind dafür. Nur über das geeignete Modell wird noch diskutiert.

Bundeskanzler Mag. Christian Kern hat gleich in einem seiner ersten Pressefoyers nach dem Ministerrat bezüglich einer möglichen Reform der Sozialversicherung Dampf gemacht und die Diskussionen über eine Zusammenlegung der derzeit 22 Krankenkassen neu entfacht. Eine bereits von seinem Vorgänger und seinem Vizekanzler ins Regierungsprogramm geschriebene Effizienzstudie will er rasch in Auftrag geben.

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„Brauchen Bekenntnis zu Patenten“

Quelle: Wirtschaftsblatt vom 31.5.2016

Im Interview: Ingo Raimon, Präsident der forschenden pharmazeutischen Industrie (FOPI) in Österreich

Foto: Matthias Hiekel/dpa – Bildfunk

Ingo Raimon spricht über die Hoffnungen, die er bei Innovationen in den neuen Bundeskanzler setzt, und warum die Krankenkassen mehr Mittel bekommen müssen.  „Brauchen Bekenntnis zu Patenten“ weiterlesen

Probleme ohne Ende

Quelle: Hausarzt vom 18.5.2016

In allen Versorgungsbereichen wird das Nadelöhr enger.

Mag. Ulrike Rabmer-Koller, Verbandsvorsitzende des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger FOTO: APA/WIRTSCHAFTSBUND/MICHAEL STROBL

Am Ende zählen nur die Taten. Doch diesbezüglich weist unser Gesundheitssystem zurzeit einen ausgeprägten Mangelzustand auf. Zugleich finden an allen möglichen Ecken und Enden des Landes Gespräche und Diskussionen statt, in denen Vertreter verschiedenster Institutionen ihre Sicht der Dinge ausbreiten. Dabei entsteht mitunter durchaus der Eindruck ernsthaften Bemühens, doch Worte haben in Zeiten wie diesen keine Überzeugungskraft mehr – das gilt ebenso für andere gesellschaftspolitisch bedeutende Bereiche, nicht nur für jenen der Gesundheit bzw. Krankenversorgung.

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Länder wollen Zusatzmilliarde

Quelle: Medical Tribune vom 11.5.2016

Der Bund soll rund 1,2 Milliarden Euro zusätzlich für die 48-h-Woche herausrücken. Das forderten die neun Landesfinanzreferenten auf ihrer Konferenz in Salzburg für den nächsten Finanzausgleich. 

Die Finanzreferenten der Länder wollen mehr Geld für Gesundheit und Pflege. (v.l.n.r.) LR Helmut Bieler (Burgenland); LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer (Steiermark), Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner (Wien), LH Günther Platter (Tirol), LH-Stv. Mag. Johanna Mikl-Leitner (NÖ), LH-Stv. Dr. Christian Stöckl (Salzburg), LH Mag. Markus Wallner (Vorarlberg), LR Dr. Gaby Schaunig (Kärnten) , LH Dr. Josef Pühringer (OÖ)

Derzeit sind die Landesfinanzreferenten mitten in den Verhandlungen um den neuen Finanzausgleich (FAG) ab 2017. Dieser regelt v.a., wie die eingenommenen Steuern auf Bund, Länder und Gemeinden aufgeteilt werden. Wenig überraschend nutzten daher die Landesfinanzreferenten die Tagung am 26. April 2016 in Salzburg, um die Positionen der Länder „abzustecken und zu schärfen“. Ein gemeinsamer Schulterschluss sei wichtig, um „mit starker Stimme“ gegenüber dem Bund aufzutreten, ließen Hausherr LH-Stv. Mag. Dr. Christian Stöckl (VP), derzeitiger Vorsitzender der Konferenz, und sein steirischer Amtskollege LH-Stv. Michael Schickhofer (SP) nach dem Treffen die Öffentlichkeit wissen.  Länder wollen Zusatzmilliarde weiterlesen

Raus aus den Kinderschuhen

Quelle: Ärzte Woche vom 14.4.2016

Das Ziel der „Plattform Notfallmedizin“ ist die Optimierung der notfallmedizinische Versorgung. Die Plattform dient ab sofort als Ansprechpartner für alle notfallmedizinischen Fragestellungen hierzulande.

„Weil die Notfallmedizin in Österreich kein eigenes medizinisches Fach ist, war die Zuständigkeit in Sachen Notfallmedizin bisher auf verschiedene Institutionen verteilt wie etwa die Ärztekammer, die Rettungsdienstorganisationen sowie verschiedenen Fachrichtungen wie Innere Medizin, Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie und Unfallchirurgie und Kinderheilkunde. Das sagt Prof. Dr. Gerhard Prause von der Notfall- und Intensivmedizin der MedUni Graz, Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin (AGN) im März dieses Jahres. Mit der in Graz aus der Taufe gehobenen Notall-Plattform Österreich soll sich nun einiges ändern.

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Österreicher wünschen sich den „klassischen Hausarzt“

Quelle: APA vom 14.4.2016

Die Wiener Ärztekammer sieht sich im Kampf gegen das geplante Primärversorgungsgesetz (PHC) durch eine Umfrage bestätigt.

Foto: Emily Wabitsch/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

Denn viele Österreicher seien demnach für den Verbleib des „klassischen Hausarztes“. Allerdings: Dieselbe Umfrage besagt auch, dass zahlreiche Menschen Akteuren wie der Kammer die Schuld dafür geben, dass sich das Gesundheitssystem in die falsche Richtung entwickle.

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